Geschichte

Wie ist doch die Geschichte der Wassereiche?

Wie war der Weg der Eiche von einer Eichel, die in den Boden am Anfang der Zeitrechnung geriet, bis zum heutigen Tag?

Sehr häufig können wir die falsche Meinung lesen, dass die in den Zeiten des Römischen Reiches und der Entstehung des Christentums wachsende Eiche, in den Fluss oder in den See hineinfiel und das Senkholz sich jahrhundert- oder jahrtausendlang im Wasser auf dem Grund von diesen Gewässern befand (aufgebeizt wurde). In Wirklichkeit ist es nicht so.
Laut der Geschichte, war vor mehr als tausend Jahren, in der Niederung des Flusses Desna (sowie der vielen anderen Flüsse) die Zivilisation sehr schwach entwickelt. Deshalb waren die Eichenhaine, für die diese Gegend wohltuend war, tatsächlich als die wilden Wälder. Die Menschen brauchten so viel Holz nicht, wie es ihnen die Natur geben konnte. In jener Zeit änderte der Fluss Desna, (so auch wie heute) sein Bett, indem er während des Frühlingshochwassers einige Meter des Steilhanges abspülte. Heute ist das als eine Naturkatastrophe, zur deren Vorbeugung die Naturschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Wenn der Fluss das Ufer abspült und den Häusern der Menschen droht wird das Ufer gefestigt, wenn der Fluss dem Wald droht, wird der Wald abgesägt. Vor  tausend Jahren verliefen aber die Prozesse spontan, der Fluss spülte die Eichenhaine ab und begrub die Bäume unter der Lehmschicht und verschob sich zur Seite um hunderte und tausende Meter (foto).

Auf solche  Weise geriet die Eiche in den Boden und befand sich in der Tiefe von 3-7 Meter oder noch mehr, wo der Boden reichlich mit der Feuchtigkeit und minimal mit dem Sauerstoff gesättigt war. Der Prozess des Beizens fing an – die Salze des Eisens traten in die Reaktion mit Tannin und je nach der Konzentration der Salze des Eisens und der allgemeinen Zusammensetzung des Bodens (lehmhaltig, sandig, schlammig usw.) bekam das aufgebeizte Eichenholz verschiedene Farben und Schattierungen.

Und wie geriet das Eichenholz wieder ins Flussbett?

Die Eichenstämme werden im Boden unter dem Wasserspiegel aufgebeizt. Hunderte Jahre vergehen. Der Fluss geht weit weg von diesem Ort (wahrscheinlich um einige Kilometer). Und nach Jahrhunderten, was wir auch heute beobachten können, kehrt er manchmal auf seinen ehemaligen Ort zurück. Als Ergebnis werden die Bumstämme ausgespült, welche gerade durch ihn eingespült wurden.

Das Lagerungsniveau der Wassereichenstämme, die auf dem Foto gezeigt sind, ist relativ hoch – über dem Wasserspiegel. In diesem Fall können wir den Prozess ihres Ausspülens aus dem Boden beobachten, das aber kommt selten vor.  In der Regel befinden sich die Wassereichen unter dem Wasserspiegel. Dank den Fischern, die einen Teil des Steilhanges ausgegraben haben, sehen wir wie der Baumstamm in den Boden eingeht (Foto rechts). Zurzeit ist es technisch unmöglich diese Bäume aufzuheben. Außerdem könnte das für die Natur schädlich sein. Ihre Zeit kommt in ein paar Jahren, wenn sie während des Frühlingshochwassers aus der sehr dichten Lehmschicht vollständig ausgespült werden.